24.05.2020

Kongresse und Messen finden statt, damit Menschen miteinander in Kontakt kommen. Sich fortbilden, sich austauschen, Kontakte pflegen oder auch miteinander Geschäfte machen.

Für die Anbieter von Medizinprodukten / Medizintechnik sind Kongresse oft die wichtigsten Möglichkeit sich Kunden zu präsentieren. Und für die Organisatoren von medizinischen Fachkongressen die wichtigste Einnahmequelle.

In Zeiten von Corona sind alle Veranstaltungen mit Publikumsverkehr abgesagt worden – und das finde ich absolut richtig.

Einige Kongresse haben den Weg der virtuellen Veranstaltung gewählt, z.B. die European Hematology Association die ihre 25. Jahrestagung im Juni in Frankfurt durchführen wollte. Aber das ist (zumindest in Deutschland) die große Ausnahme.

Aber wie soll es weitergehen?

Mit Blick auf den Herbst rüsten sich die großen Messegesellschaften nun langsam für einen vorsichtigen Neustart. «Wir sehen uns als Veranstaltungsprofis in der Lage, auch in diesen Zeiten Veranstaltungen durchzuführen», sagte der Kölner Messechef Gerald Böse am Mittwoch auf der Jahrespressekonferenz der Gesellschaft. Man könne diese so gestalten, dass man mit gutem Gewissen daran teilnehmen könne.

Auf das „wie“ kann man gespannt sein. Dass man damit nicht warten kann bis ein Impfstoff verfügbar ist, ist auch allen klar.

Ich denke, dass die ersten nationalen Veranstaltungen frühestens nach den Sommerferien ab September stattfinden werden. Und ich hoffe es, da ich selbst Aussteller auf der DGVS vom 16.-19.09.2020 in Leipzig bin – mit meiner zweiten Firma für Trainingsmodelle für die Endoskopie.

Pessimistischer bin ich was die europäischen und Weltkongresse betrifft. Diese sind meist deutlich größer und dazu kommt noch die weite Anreise mit dem Flugzeug.

Entsprechend vorsichtig sind Veranstalter wie die Europäische Vereinigung der Gastroenterologen UEG.

UEGW Information zum Thema Corona-Veranstaltungen

Ich bin gespannt.

Bleiben Sie gesund!

Herzlichst

André Henke