01.11.2019

Der digitale Wandel im Gesundheitswesen ist in vollem Gange

behauptet zumindest die aktuelle Studie „Future of Health: Eine Branche digitalisiert sich – radikaler als erwartet“ von der Unternehmensberatung Roland Berger.



Auszug aus der Studie:

– Das Marktvolumen für digitale Produkte und Dienstleistungen wird EU-weit bei etwa 155 Mrd. Euro liegen

– In der Diagnose, Überwachung und Prävention wird der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) eine große Rolle spielen. Die befragten Experten gehen davon aus, dass 20 Prozent der ärztlichen Leistungen durch KI und/oder Robotik ersetzt werden

– Sechs von zehn Befragten prognostizieren, dass die großen Tech-Konzerne zu den etablierten Playern im Gesundheitswesen zählen werden

– Sieben von zehn Befragten rechnen damit, dass Patienten den Versicherungen Daten zu ihrer Lebensführung zur Verfügung stellen, um bessere Konditionen zu erhalten

Interessant sind auch die Zahlen zur Investments und M&A.

So hat die Risikokapital-Finanzierung im Bereich digitale Gesundheit im ersten Halbjahr 2019 erstmals global die 4,5 Milliarden Euro-Marke überschritten. Im ersten Quartal 2019 wurden weltweit 371 Transaktionen (davon 78 in Europa) verzeichnet; darunter viel beachtete Fusionen und Übernahmen.

Die Studie finden Sie hier: Link

Auch ich gehe davon aus, dass künstliche Intelligenz beispielsweise beim Stellen der Diagnose bzw. beim Auswerten von Befunden eine große Entlastung für den Arzt bringen wird. Und KI-Systeme lernen wahnsinnig schnell. Das wurde bei Röntgenbefunden mehrfach bestätigt,

Allerdings gehört zu meiner Erfahrung auch, dass andere Länder mit künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen viel offener umgehen, als wir in Deutschland (um das mal vorsichtig zuformulieren).

Deshalb wird die Entwicklung von digitalen Produkte und damit die Wertschöpfung auch wieder außerhalb von Deutschland geschehen.

Leider …

Mehr dazu im Seminar Strategisches Medizintechnik-Marketing.