01.07.2019

Neulich …

… stand im Nachrichtenmagazin FOCUS (Link, 30.06.2019) unter der Überschrift „Medizin statt neuem iPhone: Apple stößt Tor zu neuem Milliardenmarkt auf“ ein interessanter Artikel, wie Apple den Gesundheitsmarkt eröffnen möchte.

Die sogenannten „Wearables“ sind ja bereits aus dem Fitnessmarkt nicht mehr wegzudenken. „Wearables“ steht übrigens für tragbare Computer, die unter, mit oder auf der Kleidung getragen werden. Auch ich habe bereits meine zweite Fitness Watch : – ).

Die spannenderen Anwendungen sind natürlich die medizinischen, wobei hier sicherlich das Thema Blutzucker-Messung an erste Stelle zu nennen ist. Folgerichtig startet Apple mit so einem Gerät, dem „One Drop“. Neu am „One Drop“ ist die Verbindung des Gerätes mit einer App auf dem iPhone oder der Apple Watch. Die notiert nicht nur die täglichen Blutzuckerspiegel, sondern beinhaltet auch Coaching-Videos für bessere Diäten oder Trainings-Programme für Diabetes-Patienten.

Die US-amerikanische Investmentbank Morgan Stanley geht davon aus, „dass sich mit medizinischen Geräten für daheim allein in den USA dreimal mehr Geld verdienen ließe als mit dem gesamten weltweiten Smartphone-Markt.“ Letzterer lieferte vergangenes Jahr einen Umsatz von 522 Milliarden Dollar.

Interessant ist, dass der gesamte Medizintechnik-Markt weltweit auf 319 Mrd. Euro (Frost & Sullivan, 2018) geschätzt wird. Die Zahlen passen für mich irgendwie nicht so richtig zusammen.

Nichtsdestotrotz schlummert hier ein gewaltiges Potenzial, welches nun auch Apple für sich entdeckt hat.

Mehr dazu im Seminar Produkt- und Marketingmanager Medizintechnik Teil 2.